Montag, 4. Januar 2010

nun

nun ist es soweit.
2010 hat begonnen.
Ein frohes neues Jahr an alle. Ich wünsche Allen für jeden Tag dieses Jahres

Wärme und Liebe,
Licht und Sonnenschein,
Erfolg und Geld,
Zufriedenheit und Glück,
Freunde und Freude,
Ausgeglichenheit und Ruhe,
Zufriedenheit und Gelassenheit,
und vor allem Frieden.
Vergesst euren Zorn, vergesst Enttäuschungen,
verzeiht, schließt Frieden, und freut euch über jedes Geschenk
das das Leben euch jeden Tag aufs neue schenkt.
Lasst keine Kleinigkeit an euch vorbei ziehen,
sie könnte von großer Bedeutung werden...
Seit Glücklich, freut euch über das, was ihr habt
anstatt euch über das zu ärgern was ihr nicht habt.
Vergleicht euch nicht mit anderen um euren eigenen Wert zu definieren!
Jeder unter uns ist wertvoll. Jeder von uns ist wertvoll.
Jeder von uns ist voller Liebe und Licht.
Gönnt euch ein friedliches und lebensfrohes Jahr.
Ich gönne es mir.

Sonntag, 20. Dezember 2009

Aus Alt mach Neu

Heute habe ich überraschenderweise eine SMS von jemandem bekommen von dem ich schon seit über zwei Jahren nichts mehr gehört habe. Das ist doch mal ein Zufall. Und wenn er im Moment in Italien ist, so bietet er zumindest etwas gedankliche Abwechslung. Das kann ja auch nicht schlecht sein, oder? Bin mal gespannt hihi.

Ich werde jetzt das Leben genießen, scheiß drauf!

Samstag, 19. Dezember 2009

...

Es ist doch wirklich so traurig wenn Liebe sich langsam in Verachtung verwandelt...

Donnerstag, 17. Dezember 2009

Weiber...

Jetzt habe ich ja demonstrativ Köln für die nächsten 3 Wochen verlassen, um ihm zu zeigen, dass ich sicher nicht zu hause versauere und darauf warte, dass er sich meldet. Allerdings geht es mir ganz gediegen auf den Keks, dass er es nicht erfahren wird, da wir ja keinen Kontakt mehr haben. Grummel. Gott ich hab so eine Wut im Bauch!!!

Dienstag, 15. Dezember 2009

hmja...

Nein, ich hab es nicht getan. Ich habe seine Sachen nicht eingepackt und ihm geschickt. Irgendwas in mir sagt mir immer wieder ich soll noch ein Weilchen warten, noch ein wenig Geduld zeigen. Also schiebe ich es immer und immer wieder auf und bin dafür wütend auf mich selbst. Aber ich habe ein audführliches Gespräch mit meiner Tante geführt, und danach ging es wieder gut. Danke an meine Tante. Sie gibt mir regelmäßig Reiki-Anwendungen, und das sind wirklich wunderschöne Momente, nach denen man sich vollkommen frisch und ausgeruht fühlt. Ich freue mich schon auf die nächste Sitzung im Januar. Dann werde ich wieder Rat von den Engeln bekommen. Danke Tante S. Lieb' Dich!

Montag, 14. Dezember 2009

Oh Du fröhliche..

Also, heute ist wieder so ein Tag, die ich nicht sehr mag. Eigentlich war ich den ganzen Tag gut drauf, hab einiges erledigt, Weihnachtsmusik gehört und lauthals mitgesungen, Geschenke verpackt usw. Und dann reicht plötzlich ein Gedanke, ein einziger blöder Gedanke, und schon hab ich wieder einen dicken Klos im Hals. Und meistens liegt es an der Wut, die ich auf B. habe. Ich glaube, morgen stecke ich alles was ich noch von ihm hier habe in einen Karton und bringe ihn auf die Post, zusammen mit einem gepfefferten Brief, den er sich auch verdient hat. Mal schauen, ob mir das wohl Erleichterung bringt?

Me la caverò...

Sonntag, 13. Dezember 2009

Menschen

Es ist schon merkwürdig. Ich schätze es geht vielen Menschen so, die in eine Depression fallen. Man fühlt sich so wahnsinnig einsam. Man fühlt sich, als gäbe es keinen einzigen Menschen auf der ganzen Welt der einen liebt, niemanden an den man sich wenden kann. Niemand der einen mal in den Arm nimmt. Niemdanden den es kümmert wie es einem geht.

Das ganze wird dann auch noch verschlimmert, indem man sich vor der Aussenwelt versperrt, man mag nicht reden, man will nicht telefonieren.

Ich hatte immer das Gefühl diese Momente der tiefen Verzweiflung würden Ewigkeiten dauern, und es würde nie ein Ende nehmen. Ich saß alleine in meiner Wohnung, versunken in tiefer Hilflosigkeit, und zermarterte mir den Kopf, auf der Suche nach jemandem, der in Lage sein würde mich zu verstehen, und am Ende habe ich doch nie diesen jemand gefunden. Das Schlimmste war, wenn ich dann den ein oder anderen angerufen habe, und dann niemand ans Telefon ging. Es waren Zeiten des puren Horrors, Zeiten, die ich niemandem wünschen würde. Zeiten, in denen Tränen die einzige Zuflucht waren. Ich möchte das nie wieder durchmachen müssen.

Die Erkenntnis, dass man nicht alleine auf der Welt ist, ist ein wahnsinnig wichtiger Schritt. Die Erkenntnis, dass man Familie hat, eine Mutter, Onkel, Tanten, Geschwister. Man muss nur um Hilfe bitten... dann bekommt man sie... Man bekommt Liebe und Licht, Zuversicht und Verständnis, und ist so unendlich dankbar dafür. Und man fühlt sich selbst erfüllt mit Liebe, man fühlt die Wärme in jeder Faser seines Körpers, und ist so unendlich dankbar dafür. Man bekommt neue Kraft, neue Energie, neue Lebenslust, neue Ziele, und ist so unendlich dankbar dafür. Man redet mit Menschen die einen gar nicht kennen, und bekommt Verständnis und Rat, Liebe und Zuspruch, Energie und Freude, Lachen und Wärme, und man ist so unendlich dankbar dafür.

Danke. Danke an Alle.

Samstag, 12. Dezember 2009

so long

Trotz Erkältung bin ich relativ gut drauf. Der Besuch von F. am Donnerstag hat mich richtig gefreut und mir gut getan. :)

Ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, dass ich nicht mehr an B. denken würde. Ich würde ebenfalls lügen, wenn ich behaupten würde, dass keinerlei Gefühle mehr für ihn übrig sind. Aber ich würde noch viel mehr lügen, wenn ich sagen würde, dass ich ihn wieder zurück nehmen würde. Mein Lieber, irgendwann wirst Du ganz aus meinen Gedanken verschwinden, und anscheinend ist es genau das, was du willst.

Mach's gut

Donnerstag, 10. Dezember 2009

Hach ja :)

Ach, Leute, wisst ihr was, je länger ich darüber nachdenke, desto mehr Dinge fallen mir ein die mich an meinem Ex-Männlein wahnsinnig aufregen.

Er ist absolut feige, traut sich nicht ans Telefon zu gehen wenn er weiß man könnte etwas von ihm wollen, dann entgeht er einer Diskussion und muss kein schlechtes Gewissen haben wenn er seine Versprechen nicht einhällt.

Er ist so feige dass es ihm lieber ist ohne ein Wort der Erklärung von der Erdoberfläche zu verschwinden, nur damit er nicht die Wahrheit sagen muss.

Er ist unzuverlässig wie ein störrisches, egoistisches, kleines Kind, und erwartet gleichzeitig, dass man ihn wie einen erwachsenen Mann behandelt.

Er ist egoistisch, erwartet von Anderen (mir) jederzeit für ihn da zu sein, auch um 4 Uhr morgens, ist aber nicht bereit eine Verabredung abzusagen wenn es den anderen (mir) dann mal wirklich so richtig mies geht.

Eh, weißte was Alta, eine Frau wie mich hast du auch in 40 Jahren nicht verdient.

Hiermit lösche ich dich aus meiner Erinnerung.

Dienstag, 8. Dezember 2009

Tach

Hallo beisammen.

Tja, nun ist einige Zeit vergangen... es geht manchmal besser, manchmal schlechter, manchmal geht auch gar nichts. Aber eines bleibt konstant: es verändert sich so ziemlich alles in meinem Leben. Tabula rasa. Alles woraus mein Leben noch vor wenigen Monaten bestand ist jetzt weg. Bei einigen Sachen bin ich ganz glücklich, dass ich sie los bin, bei anderen ist es wirklich hart sie zu akzeptieren.

Mein Baby bin ich auch los. Zumindest erstmal. Wir konnten uns gegenseitig nicht mehr ertragen. Was jetzt gerade mit ihm los ist verstehe ich nach wie vor nicht, aber es ist wohl besser wenn ich mir erst gar keine Gedanken dazu mache, sondern die Zeit die ich zur Verfügung habe dazu nutze, die neuen Dinge in meinem Leben zu stabilisieren und zu festigen, bevor ich überhaupt daran denke mich wieder auf irgendeinen Mann einzulassen.

Bis dahin mache ich Dinge die ich vorher nie für möglich gehalten hätte. Ich habe mich in einem Sportclub angemeldet (und gehe sogar hin), gehe regelmäßig schwimmen.
Ich treffe mich mit mir unbekannten Menschen und unternehme so einiges mit Ihnen. Vor einer Krankheit hätte ich mich nie getraut alleine zu einem Treffen zu gehen wo ich die Leute nicht kenne. Jetzt kann ich es.

Ich bin seit 7 Jahren in dieser Stadt, und habe es nie geschafft mir einen Bekanntenkreis, geschweige denn Freundeskreis aufzubauen. Und jetzt....

Warum machen wir uns das Leben nur immer so schwer?

Eure Muh-Kuh

Sonntag, 13. September 2009

Tag 20

Oh man war das eine Nacht. Ich hab keine Ahnung wie oft ich aufgewacht bin und mich im Bett gewälzt habe. Und dann hat mich schon wieder mein Handy geweckt. Als ich zum Frühstück runter gegangen bin war der Speisesaal voll mit fremden Menschen und ich habe mich nicht getraut alleine hineinzugehen. Also habe ich gewartet bis meine Mutter auch runter kam.

Anschließend sind wir wieder raus auf das Altstadtfest. Mehfach sind wir meinem Ex über den Weg gelaufen. Er hat mich zum Glück nicht angesprochen, ich glaub ich hätte ihn fertig gemacht wenn er es gewagt hätte.

Nach einer Weile hatte ich echt keine Lust mehr, und bin in den Bus gestiegen um nach hause zu fahren.

Als ich dort ankam har es mich gepackt und ich habe ein Bild gemalt. Genaugenommen war es ein Malen nach Zahlen von Ravensburger. Das ist nicht anstrengend und beschäftigt eine gute Weile.

Nach einem Telefonat mit meinem Männlein bin ich dann auch ins Bett. Morgen steht der nächste Termin beim Therapeuten an.

Samstag, 12. September 2009

Tag 19

Heute Morgen hat mich mein Handy geweckt. Ich hätte es am liebsten gegen die Wand gepfeffert. Stattdessen bin ich aufgestanden, habe einen Puzzleball zusammengefummelt, und dann meine Tasche gepackt um in meine Heimatstadt zu fahren, wo ein großes Volksfest stattfindet.

Nachdem ich mein Hotelzimmer an mich genommen hatte, sind wir dann eine Weile über das Fest gelaufen, haben viele Leute wieder gesehen, Kaffee getrunken und viel geredet. Also, meistens haben die Anderen viel geredet. Mir kommt es meistens so vor als würde ich die Umwelt und die Menschen um mich herum durch eine Milchglasscheibe sehen. Zu den Unterhaltungen habe ich nichts beigetragen. Ich hatte einfach nichts zu sagen. Meistens habe ich teilnahmslos und abwesend daneben gesessen und so halb zugehört. Das macht keinen wirklichen Spaß. Also war ich froh in mein Bett zu kommen.

Freitag, 11. September 2009

Tag 18

Tja, nun bin ich also wieder zu hause. Morgens um 4:30 Uhr aufstehen liegt mir nach wie vor nicht. Die Fahrt war angenehm und ich habe auch noch eine Weile schlafen können.

Und zu Hause habe ich dann schön brav weiter geschlafen, nachdem ich wieder alleine war. Die Wohnung sieht aus wie ein Schlachtfeld, aber ich habe keine Lust gehabt aufzuräumen. Stattdessen dann doch lieber einfach nur rumgehangen...

Donnerstag, 10. September 2009

Tag 17

Eigentlich sollte ich mich heute Vormittag mit der Freundin meiner Mutter am Strand treffen. Aber nach dem Aufstehen waren meine Hände zittriger denn je und der Ruhepuls lag bei 102. Also habe ich meine Mutter gebeten die Freundin anzurufen.

Nach dem Mittagessen hat meine Mutter mich dann an den Strand gefahren. Ich war nicht besonders gut drauf und hatte auch nicht viel zu erzählen, also haben wir stundenlang schweigend am Strand rumgelegen und die Sonne genossen. Es ist erstaunlich wie lange man ohne den geringsten Gedanken einfach nur so da liegen kann...

Aber ich war froh wieder daheim zu sein. Noch schnell Koffer gepackt, und zeitig in die Heia. Morgen geht es zurück nach Deutschland.

Mittwoch, 9. September 2009

Tag 16

Heute Mittag war ich am Strand spatieren. Das Wetter war nicht so toll, dunkle Wolken zogen vom Norden heran und es war sehr windig. Aber es hat gut getan Barfuß in dem kalten Sand zu wandern und mir den Wind um die Ohren sausen zu lassen.

Am Nachmittag kam dann die Sonne raus. Ich wäre am liebsten wieder an den Strand gefahren um ein paar Stunden in der Sonne zu braten, aber wir hatten ja ausgemacht an diesem Nachmittag Shoppen zu fahren. Das haben wir also getan.

Das Shoppen ist mir schwer gefallen. Zwei Jeanshosen hab ich gefunden, und danach hatte ich auch absolut keine Lust mehr in dem Laden zu bleiben. Ich war kaum in der Lage auszumachen ob mir die Klamotten gefallen oder nicht. Also sind wir weiter, in einen anderen Laden.

Da hab ich mir dann einen kleinen Vorrat an Beschäftigungszeugs zugelegt, zum Basteln und zum Malen. Das zieht mich im Moment ganz besonders an.

Tja, und so ist auch schon der Mittwoch um...

Dienstag, 8. September 2009

Tag 15

Und noch ein Tag vorbei.

Ich bin heute Morgen zwar mehrmals wach geworden, aber war nicht in der Lage aufzustehen, also habe ich den Markt verpasst.

Nach dem Frühstück hab ich die Freundin meiner Mutter angerufen. Sie hatte vor zwei Jahren auch eine Depression, und da es ihr im Moment auch nicht sonderlich gut geht, hatte sie bereits vorgeschlagen mit mir was zu unternehmen. Wir haben uns verabredet um an den Strand zu fahren. Sie hat mich abgeholt, und wir haben einen super schönen Nachmittag am Meer in der Sonne verbracht, und Erfahrungen ausgetauscht. Es ist angenehm mit jemandem zu reden der genau weiß, was es bedeutet diese Krankheit zu haben. Sie kann sich genauso wie ich nicht konzentrieren, normale Aufgaben wie Einkaufen überfordern sie, genauso wie mich, etc.

Und es gibt nix befreienderes wie ein Bad im Meer, die unendlichen Weiten, und das Rauschen der Wellen. Es ist gut, dass ich her gekommen bin.

Mal sehen was der Mittwoch mit sich bringt.

Montag, 7. September 2009

Überstanden

Der Tag ist um und er war ganz gut. Am frühen Nachmittag bin ich alleine raus gegangen, um ein Wenig zu spazieren. Am Hafen habe ich das Ausflugboot für Touristen startbereit gesehen, mir noch ein Ticket gekauft, und dann die Rundfahrt zum Meer genossen. Es war schön auf dem Wasser, die Möven um uns herum, das glitzernde Wasser, der Wind. Wäre es nicht die letzte Ausfahrt für heute gewesen, wäre ich glatt ein zweites Mal mitgefahren. Vielleicht morgen.

Anschließend bin ich noch ein Stück gewandert, und hab mich dann in ein Cafè am Wasser gesetzt, etwas getrunken, und ein paar Rätsel gelöst. Auf dem Rückweg habe ich noch eine Bekannte besucht, etwas mit ihr geredet, und als ich nach Hause gekommen bin, war es schon 18:00 Uhr durch.

Nach dem Abendessen noch mal schnell in den Supermarkt, und dann noch ein wenig Rommee gespielt.

Jetzt bin ich hundemüde, und gespannt darauf, was mich in dieser Nacht für seltsame Träume erwarten....

Tag 14

Ich bin furchtbar nervös, meine Hände zittern und mein Herz schlägt ziemlich schnell. Einen Grund gibt es erst mal keinen dafür.

Zumindest habe ich letzte Nacht geschlafen. Zwar gab es wieder einen Haufen bekloppter Träume, und ich bin ein paar Mal aufgewacht, aber ich bin zum ersten Mal seit Tagen nicht total gerädert aufgestanden.

Jetzt heisst es einen neuen Tag zu überstehen, mich zu beschäftigen. Mal schauen wie...

Sonntag, 6. September 2009

Tag 13

Und wieder eine sehr unruhige Nacht. Es ist kaum zu glauben was ich mir für einen Schwachsinn zusammenträume.

Bebieh und ich haben noch eine Weile im Bett rumgelegen. Und dann wurde es Zeit mich fertig zu machen. Erst zum Bahnhof, letzte Erledigungen gemacht, noch ein Paar Zigaretten geraucht, und dann die 4-stündige Reise bis Paris angetreten. Am Gare du Nord gerade genug Zeit für eine Zigarette, und noch mal knapp 2,5 Stunden Regional Express.

Jetzt bin ich also hier. Total erschöpft vom wenigen Schlaf und von dem Stress den die Reise ausgelöst hat. Schwindelig ist mir auch ein Wenig. Ich habe keine Lust zu reden, hab eh nix zu sagen, und fühle mich nach wie vor leer.

Ich hoffe es war richtig her zu kommen, und dass es keinen Rückschritt geben wird. Für alle Fälle habe ich mal ein paar kleine Puzzlebälle und Rätselhefte eingepackt.

Samstag, 5. September 2009

Tag 12

Ich habe schon wieder kaum geschlafen, wieder lauter wirres Zeug geträumt. Hoffentlich geht das jetzt nicht ewig so weiter.

Wir sind in meine Stadt gefahren. Baby hat sich dann etwas unfreiwillig dazu bereiterklärt mich zu fahren. Wir waren bummeln, Döner essen und etwas shoppen und haben dann den Abend bei mir daheim verbracht, Film geschaut. Ich bin immer noch leer. Keine Freude, kein Leid. Konzentration ist schwer bis gar nicht möglich.

Jetzt ist mein Koffer gepackt. Morgen geht es los ans Meer.

Freitag, 4. September 2009

Tag 11

Die Nacht war grausam. Ich habe die ganze Zeit wirres Zeug geträumt, bin andauernd aufgewacht, und als ich dann aufstehen musste war ich total gerädert und mein Kreislauf war im Eimer. Aber dennoch musste ich mich fertig machen.

Der Termin beim Therapeuten war ganz gut. Wir haben erste Fortschritte festgestellt. Ganz langsam geht es bergauf, aber der Gipfel ist noch nicht erreicht. Mal schauen wie es weiter geht.

Jetzt werde ich ein paar Klamotten zusammensuchen und zu meinem Männlein fahren. Auf dem Weg dorthin noch ein Abstecher am Bahnhof um zu schauen wie es um ein Ticket nach Paris steht. Ich weiß zwar noch nicht so genau, ob es richtig ist die lange Reise auf mich zu nehmen, andererseits möchte ich nicht hier verschimmeln... schwere Entscheidung wenn man kaum in der Lage ist aus eigenem Willen heraus den Müll runter zu bringen...

Donnerstag, 3. September 2009

Tag 10

Ich hab den halben Tag verpennt. Und dann an mein Puzzle gesetzt. Gestern Abend habe ich den Rahmen gelegt und noch ein Wenig weitergemacht, und heute war es dann fertig. Darüber habe ich komplett die Zeit vergessen. Es war schon kurz vor 20.00 Uhr als ich das letzte Teil eingelegt habe. Und jetzt gehe ich ins Bett. Morgen steht der nächste Termin beim Therapeuten an.

Mittwoch, 2. September 2009

Tag 9

Ich hab mich gestern nicht mehr überwinden können nach hause zu fahren. Es hat ziemlich heftig geregnet, und ehrlich gesagt, wollte ich einfach nicht weg. Also habe ich stattdessen angefangen ein Modellauto zusammen zu basteln. Einen BMW.

Aber heute habe ich es geschafft. Ich bin zusammen mit meinem Männlein aufgestanden, und mich wieder an den BMW gesetzt. Die Putzdame hatte sich angekündigt und ich wollte auf sie warten um ihr zu sagen was zu tun ist, aber sie kam dann doch nicht. Wie auch immer, ist nicht meine Wohnung.

Jedenfalls bin ich jetzt wieder daheim. Ich weiß noch nicht so genau was ich mit mir anfangen soll. Meine Gedankengänge sind meistens unvollständig, wirr und zusammenhanglos. Ich würde mich am liebsten im Bett verkriechen und den ganzen Tag eingmummelt fernsehen, ohne mich um irgendwas oder irgendwen kümmern zu müssen. Ich weiß, das ist nicht gut. Ich weiß, ich sollte mich zwingen Dinge zu unternehmen und mich zu beschäftigen. Allerdings fehlt mir im Moment komplett der Antrieb. Um mich selbst mag ich mich auch nicht kümmern. Fingernägel nicht, Augenbrauen nicht, und sonst auch nichts. Schätze ich sehe ziemlich verwahrlost aus.

Eigenltich habe ich auch keine Lust nach Frankreich zu fahren. Erst zum Hauptbahnhof, dann Ewigkeiten im Thalys nach Paris sitzen, dann auf den Anschluss warten, und noch mal eine Ewigkeit im RegionalExpress. Wenn ich nur daran denke habe ich keinen Bock mehr darauf.

Aber nur rumhängen geht ja auch nicht... vielleicht fange ich mal mit meinem Puzzle an....

Dienstag, 1. September 2009

Tag 8

Ich bin furchtbar nervös und meine Hände zittern wie wild. Ich weiß, ich sollte heute meine Klamotten packen und nach Hause fahren. Aber der Gedanke daran alleine dort zu hängen macht mir Angst. Aber ich weiß, dass es nicht gut wäre wenn ich hier bliebe. Mein Männlein wird auf kurz oder lang zuviel haben und das möchte ich nicht riskieren. Also entweder fahre ich heute zu mir nach Hause oder ich finde eine Alternative. Holland wäre eine Möglichkeit. Ein oder zwei Tage bei meiner Freundin. Länger geht nicht weil ich am Freitag den nächsten Termin beim Therapeuten habe. Und dann werde ich vermutlich ein paar Tage nach Frankreich fahren, ans Meer.

Ich denke es wäre sinnvoll wenn ich anfange ein paar Bewerbungen zu verschicken. Mappen kaufen, Fotos machen lassen usw. Ich habe das Gefühl, wenn ich noch lange in diesem Job bleibe, werde ich auf kurz oder lang wieder zusammenbrechen. Und das ist nicht der Sinn der Sache.

Tja, und jetzt regnet es... das ist natürlich nicht die richtige Motivation um raus zu gehen und mich auf den Heimweg zu machen...